Jahreskonzerte mit Glanz und Glamour
Die Akkordeonie Nebikon lud am Wochenende vor fast ausverkauften Rängen zu ihren Jahreskonzerten vom 2. und 3. Mai ein. In gewohnter Frische und auf sympathische Art präsentierte der Verein seinem Publikum zwei tolle Konzertabende.
Unter der kompetenten und engagierten Leitung von Sven Angelo Mindeci zeigte sich die Akkordeonie in Feierlaune, in Glanz und Glamour. Unter dem Motto «Song Contest 2025», ganz im Sinne des bald darauf in Basel stattfindenden Eurovision Song Contest, glänzte sie nicht nur musikalisch, sondern auch mit topaktuellen Gästen. Eröffnet wurde mit dem Medley «Abba Gold», gefolgt vom WM-Song von 1990, «Un’estate Italiana» von Gianna Nannini und Edoardo Bennato, einem Dauerbrenner unter den Italo-Hits.
Weiter ging es mit «Venus und Mars» von Eliane Müller, gefühlvoll und mit viel Tiefe vorgetragen. Den ersten Höhepunkt brachte das eigens von Sven Angelo Mindeci arrangierte, zwölfminütige Medley «The Famous» mit den Gewinnersongs vergangener Eurovision Contests, das den Spielerinnen mit wechselnden Tempi und anspruchsvollen Passagen volle Konzentration abverlangte. Mit «Strani Amori» von Laura Pausini folgte ein weiterer Italohit, bevor Emilia Meier und Svenja Bättig den ersten Teil beschlossen.
Nach der Pause erschien Nemo (alias Alois Bucher), der Eurovision-Gewinner von 2024, auf der Bühne und bezauberte das Publikum mit seinem Gewinnersong. Es folgten «Nothing Else Matters» von Metallica, das herausfordernde Medley «San Remo» mit italienischen Schönheiten sowie zum Schluss «Perfect» von Ed Sheeran und das Medley «Polo Hofer on Stage», eine Hommage mit Alperose, Kiosk und Giggerig an den volksverbundenen Mundartmusiker.
Das zahlreich erschienene Publikum wurde mit einem anspruchsvollen Programm verwöhnt und dankte es dem Dirigenten und den Musikerinnen mit tosendem Applaus. Als Song-Contest-Sieger des Abends wählten die Gäste «Livin’ on a Prayer» und das «Abba Gold»-Medley, die gerne nochmals erklangen. Mit «The Best» von Tina Turner schenkte die Akkordeonie ihrem treuen Publikum schliesslich die frenetisch geforderte Zugabe.