Die Akkordeonie Nebikon auf der mottogerecht geschmückten «Festival»-Bühne im Pfarrsaal.
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Die Akkordeonie in Partystimmung

Die Akkordeonie lud am Wochenende zu ihren diesjährigen Jahreskonzerten ein. In gewohnt frischer und sympathischer Art und unter dem Motto «Festival» nahm die Akkordeonie ihr Publikum mit ans Musikfestival und verbreitete mit ihren Melodien echtes Open-Air-Feeling.

Es dauerte nur eine Musikstücklänge, und das begeisterte Publikum war in euphorischer Partylaune. Unterstützt durch den mottogerecht geschmückten Saal und die Bühne fühlten sich die Gäste bald in Festivalstimmung. Unter der kompetenten und sympathischen Leitung von Sven Angelo Mindeci eröffnete die Akkordeonie den Konzertabend mit dem Kelly-Family-Medley, das bestbekannte Titel wie «Fell in Love With an Alien» und «An Angel» hervorbrachte. Schon zu Beginn liess die Akkordeonie erahnen, was das Publikum erwarten darf.

Das nachfolgende «Total Eclipse of the Heart» von Bonnie Tyler bohrte sich als Ohrwurm in die Ohren der Gäste, eine wunderschön und gefühlvoll vorgetragene Power-Ballade. Die Akkordeonie zeigte damit, dass sie nicht nur rockig kann, sondern auch die leisen Töne beherrscht. Weiter ging es mit «Manhattan» von Bligg, einem Klassiker der Schweizer Mundartmusik, und mit «Shake It Off» von Taylor Swift, das einmal mehr den Nerv der Zuhörerschaft traf.

Durch das Programm führten Emilia Meier und Svenja Bättig, die das Publikum mit ihrer witzigen und sympathischen Art schnell für sich gewannen. Das anspruchsvolle, zwölfminütige Medley «Memory Lane» (arr. Sven A. Mindeci) verlangte den Spielerinnen alles ab, von technisch schnellen, rhythmisch schwierigen Passagen bis zu langsamen, dynamischen Phasen. Hier zeigte sich die Vielfältigkeit, die diesen Verein ausmacht.

Bevor es in die verdiente Pause ging, richtete Präsidentin Sibylle Collavo ein paar Dankesworte an das Publikum und an die zahlreich erschienenen Delegationen. Ein grosses Dankeschön galt auch dem langjährigen Drummer David Hofmann.

Nach der Pause meldete sich die Akkordeonie mit dem Elvis-Presley-Medley zurück, gefolgt von «The Kids Aren’t Alright» und der wunderschönen Ballade «I’d Love You to Want Me» von Lobo. Zum Schluss heizten «Pink in Concert» und «Skandal im Sperrbezirk» von der Spider Murphy Gang dem Saal nochmals kräftig ein. Mit viel Musikalität und Herz beendete das Orchester sein offizielles Programm.

Das begeisterte Publikum dankte den Akkordeonistinnen mit viel Applaus und entlockte dem Ensemble noch zwei Zugaben: «Rockin’ All Over the World» von Status Quo und «Holding Out for a Hero» von Bonnie Tyler. Mit diesem Konzert bewies die Akkordeonie einmal mehr, dass mit ihr zu rechnen ist: spritzig, vielfältig, mutig und parat für neue musikalische Geschmackskompositionen.

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